In den Großstädten fällt es mir immer besonders auf: wir Menschen pilgern. Die heiligen Orte unserer Ahnen haben wir gegen Sehenswürdigkeiten eingetauscht. Einmal angekommen, wird der Moment digitalisiert, verewigt.
Das Absurde ist: wo so viele Menschen auf einmal sind, geht der Moment kaputt. Zumindest für mich. Ich kann an einer überlaufenen Basilique du Sacré-Cœur nichts schönes finden. Und wenn die Leute unterm Eiffelturm die Handy-Kamera zücken, muss ich weg.
Das ändert nichts daran, dass das schöne Dinge sind.
Vielleicht sollte ich es machen wie die Mona. Einfach gelassen lächeln.
Alex am 07.10.08 um 16:45
maze am 07.10.08 um 22:36
Litha am 07.10.08 um 23:33